Umwelt-Wiki
Zeile 9: Zeile 9:
 
Wer ein Haus neu baut - bzw. ein älteres Haus nachträglich dämmt - sollte die Dämmung so dick wie möglich wählen. Nur das zeichnet ein Passivhaus, bzw. ein sogenanntes 'Nullenergiehaus' aus. Hierzu gehören auch Fenster mit einer hohen Wärmedämmung (Mehrfachverglasung, evtl. Füllung der Zwischenräume mit speziellen Gasen, für die Nacht Rolläden). Dann braucht der Bauherr nach Beendigung der Arbeit nur eine sehr kleine Heizung - oder 'heizt' mit der Abwärme von Geräten und der abgestrahlten Wärme der Bewohner.
 
Wer ein Haus neu baut - bzw. ein älteres Haus nachträglich dämmt - sollte die Dämmung so dick wie möglich wählen. Nur das zeichnet ein Passivhaus, bzw. ein sogenanntes 'Nullenergiehaus' aus. Hierzu gehören auch Fenster mit einer hohen Wärmedämmung (Mehrfachverglasung, evtl. Füllung der Zwischenräume mit speziellen Gasen, für die Nacht Rolläden). Dann braucht der Bauherr nach Beendigung der Arbeit nur eine sehr kleine Heizung - oder 'heizt' mit der Abwärme von Geräten und der abgestrahlten Wärme der Bewohner.
   
In Altbauten kann man übrigens auch Fenster nachträglich mit Isolierglas versehen, ohne Fensterflügel und Rahmen zu tauschen. Ein Schreiner fräst dazu die Holzfensterflügel entsprechend aus und tauscht die Gläser aus. Das spart etwa 2/3 der Kosten im Vergleich zu komplett neuen Fenstern. Bei Kunststofffenstern ist es sogar noch preiswerter, weil sie einfach zu öffnen und verschliessen sind.
+
In Altbauten kann man übrigens auch Fenster nachträglich mit Isolierglas versehen, ohne Fensterflügel und Rahmen zu tauschen. Ein Schreiner fräst dazu die vorhandenen Holzfensterflügel entsprechend aus und tauscht die Gläser aus. Das spart etwa 2/3 der Kosten im Vergleich zu komplett neuen Fenstern. Bei Kunststofffenstern ist es sogar noch preiswerter, weil sie einfach zu öffnen und verschliessen sind.
   
 
Zu dämmen sind
 
Zu dämmen sind

Version vom 6. Februar 2009, 15:24 Uhr

Die Dämmung ist das Wichtigste, um Heizkosten zu sparen. Immer fließt Energie vom Warmen zum Kalten! Je besser gedämmt wird, um so weniger muss bezahlt werden. Übrigens:

  • vorher genau erkundigen wie dick gedämmt werden soll: die falsch Dämmung kann sonst Schaden am haus verursachen (Schimmel etc.). Und das wäre auch nicht ökologisch.
  • Man dämmt gegen Wärmeverluste (besser ist: Man dämmt gegen nicht gewünschten Wärmeübergang, weil es auch für die Hitze im Sommer gilt, die nicht ins Haus kommen soll),
  • man isoliert gegen elektrischen Strom und drittens,
  • man sperrt gegen Wasser, Nässe.

Deshalb ist z. B. der eingebürgerte Begriff 'Isolierglasfenster' nicht richtig.

Wer ein Haus neu baut - bzw. ein älteres Haus nachträglich dämmt - sollte die Dämmung so dick wie möglich wählen. Nur das zeichnet ein Passivhaus, bzw. ein sogenanntes 'Nullenergiehaus' aus. Hierzu gehören auch Fenster mit einer hohen Wärmedämmung (Mehrfachverglasung, evtl. Füllung der Zwischenräume mit speziellen Gasen, für die Nacht Rolläden). Dann braucht der Bauherr nach Beendigung der Arbeit nur eine sehr kleine Heizung - oder 'heizt' mit der Abwärme von Geräten und der abgestrahlten Wärme der Bewohner.

In Altbauten kann man übrigens auch Fenster nachträglich mit Isolierglas versehen, ohne Fensterflügel und Rahmen zu tauschen. Ein Schreiner fräst dazu die vorhandenen Holzfensterflügel entsprechend aus und tauscht die Gläser aus. Das spart etwa 2/3 der Kosten im Vergleich zu komplett neuen Fenstern. Bei Kunststofffenstern ist es sogar noch preiswerter, weil sie einfach zu öffnen und verschliessen sind.

Zu dämmen sind

  • die Außenwände
  • der Keller
  • das Dach (zwischen den Sparren oder als Aufsparrendämmung)

eines Hauses.

Internetlink

Neuerer Artikel über die Wirkung von Dammstoffen aus Oekonews vom 7. Juni 2007

Dämmstoffe: Greenpeace Österreich - Dämmstoffe