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Das mit den Plastikflaschen ist hanebüchener Unsinn. Man spart zwar den Strom, aber wieviel zusaetzliche Heizkosten hat man dadurch? Hier mal die Rechnung fuer Erdgas:

1 kWh Strom kostet 21 cts/kWh, 1 kWh-bereitgestellte Erdgas-Energie (am "Heizkoerper") ca. 9 cts/kWh, CO2-Footprint ist 640 bzw 250 g/kWh.

Nehmen wir vereinfachend an, dass der Kuehlschrank 1 kWh/d verbraucht (aber die Rechnung gilt auch fuer z.B. 0.25 kWh/d). Kuehlschraenke haben eine durchschnittliche Arbeitszahl von 2 , d.h. es "diffundieren" ca. 2 kWh Waerme von aussen (Kueche) in das Innere des Kuehlschranks. Mit der einen kWh Strom werden sie wieder aus dem Kuehlschrank gepumpt, es werden also 3 kWh Waerme am Kondensator in die Kueche abgegeben. Per Saldo wird der Kueche also 1 kWh Waerme zugefuehrt, die als Waermegutschrift beruecksichtigt werden muss. Der Normalbetrieb im Winter kostet also 21-9=12 cts/d oder 640-250=390 g-CO2-Equivalent/d.

Jetzt stellen wir die Plastikflaschen mit dem Eis in den Kuehlschrank. Nehmen wir an, dass wir das so geschickt machen, dass der Kuehlschrank keinen Strom mehr benoetigt. Wir brauchen also keinen Strom mehr, die 2 kWh Waerme, die von der Kueche in den Kuehlschrank stroemen muessen aber kompensiert werden (die Kompensation ueber die "Waermepumpe" ist ja abgestellt). Das kostet 2*9=18 cts/d bzw. 500 g-CO2-Equiv./d

Per Saldo verliert man also 18-12=6 ctst/d bzw. emittiert 500-390=110 g/d zusaetzlich.

Fuer Heizoel (bei ca. 7 cts/kWh) ist das Ganze "break even", der CO2-Footprint ist aber geradezu desastroes.

Nur Pellet- und Scheit-"Heizer" wuerden richtig handeln. (von Unbekannt)

Deine Rechnung basiert auf der Nutzung der Abwärme des Kühlschranks als Heizung. Faktisch kannst Du aber - Thermodynmik sei dank - nur einen Bruchteil der 3kW Abwärme wie Heizungswärme nutzen, da die aufsteigende Warmluft direkt unter die Küchendecke steigt. Echte Heizungen hingegen sind am Fussboden angebracht, und heizen damit auch die Raumluft (nicht nur die Decke). (85.178.140.4 13:44, 3. Feb. 2011 (UTC))

Also die klassische Thermodynamik sagt doch recht wenig über den Wirkungsgrad eines Wärmetauschers aus, von Bruchteil zu sprechen ist doch reichlich übertrieben.

Wenn ich mir einen Standardradiator für eine Heizung anschaue, liegt der ungefähr in der selben Höhe wie der Kondensor eines Kühlschrankes. Schaltet man den Kühlschrank aus (Eisflaschen in den Kühlschrank), wird keine Wärme mehr abgegeben, die normale Heizung muß mit ~ dem gleichen "Wirkungsgrad" diesen Verlust kompensieren (und mit Thermostat tut sie das auch). Da ist garantiert nur ein verschwindend geringer Unterschied in der Performance. Bei Fußbodenheizung könnte es etwas günstiger für diese Eisflaschenmethode aussehen, denn da wird die Wärme wirklich gleichmäßig über den Raum verteilt. Nur Häuser mit so einer tollen Heizung sind meist auch sehr gut gedämmt, Da geht die Wärme eines normal arbeitenden Kühlschrank auch nicht so schnell verloren. Und wenn die Küche im Erdgeschoß ist, wird die Wärme an der Decke auf den Fußboden des 1. Stockes übertragen und ist damit auch nicht verloren.

Ich würde empfehlen, diesen ganzen Passus mit den Eisflaschen zu streichen ! 79.228.181.29 16:08, 28. Mär. 2011 (UTC)

Wasserflaschen wieder entnehmen[]

Wenn das Eis aufgetaut ist, soll man die Wasserflaschen wieder entnehmen, da sie sonst zu erhöhtem Stromverbrauch führen ??? Das ist totaler Quatsch. Die liegen da "wie ein toter Hund", nützen nichts, schaden aber auch nicht. 79.228.154.164 09:12, 1. Dez. 2010 (UTC)

Wenn dem wirklich so wäre (warme Sachen im Kühlschrank verbrauchen keine Kühlenergie), dann wäre Dein Kühlschrank ein Perpetuum mobile. Sehr unwahrscheinlich...(85.178.146.36 09:17, 31. Jan. 2011 (UTC))

Seufz ! Also erst mal die Definition des 2. Hauptsatzes (verkürzt): Es ist unmögllich, daß Wärme von selbst aus einem kälteren auf einen heißeren Körper übergeht (Definition nach Clausius).

Jetzt auf unser Problem bezogen: Das Kühlschrankinnere erwärmt sich, da Wärme von aussen "in den Kühlschrank" eindringt. Diese wird durch das Eis in des Wasserflaschen "absorbiert". Das Eis nimmt ca. 2,1 KJ/kg/oC auf, bis es anfängt zu schmelzen (0oC). Dann kann es sogar ~334 kJ/kg absorbieren (Schmelzenthalpie), bis es vollständig geschmolzen ist. Von 0oC bis - na sagen wir - 6 oC kann es 4,2 KJ/kg/oC Wärme absorbieren. Dann ist Schluß. Das Wasser erwärmt sich nicht mehr weiter (2. Hauptsatz !). Klar wenn man 20oC warme Limo in den Kühlschrank stellt, das kostet Strom-Energie, aber das war ja nicht Gegenstand der Diskussion. 79.228.174.180 15:31, 28. Mär. 2011 (UTC)

Nochmal Plastikflaschen[]

Also erstmal: Ich hab keine Ahnung von Thermodynamik, aber das Plastikflaschen-Thema im Artikel muss irgendwie konsolidiert werden. So ist der Text zu weitschweifig und augenscheinlich sind ja auch umstrittene Aussagen drin. Ich schlage daher vor, dass die Kernaussagen, die hier unstrittig sind neu formuliert und dann in den Artikel aufgenommen werden. Wenn ich das richig gesehen habe sind das folgende Punkte:

  • Im Winter draußen gekühlte Flaschen wirken als Kühlakkus (die man auch nehmen könnte) und senken den Energieverbrauch des KS
  • Vorsichtsmaßnahmen (Flaschen nicht platzen lassen, generell nicht übertreiben) sollten auch drin stehen

Alles weitere ist wohl Spekulation und muss nicht unbdingt rein, zumal wir ja hier noch die Diskussionsseite haben. Oder?

Persönlich neige ich zu der Ansicht, dass aufgetaute Flaschen den Schrank jetzt nicht plötzlich zum Energieverschwender mutieren lassen, sondern nur als Puffer wirken, wie jedes andere Kühlgut (Saft, Limo, Milch) das eben auch tun. Was anderes wäre es wenn man die Pullen aus wärmerer Umgebung im Kühlschrank runterkühlt, dann muss er natürlich mehr arbeiten, aber das ist ja hier nicht der Fall.

Wenn das im Großen und Ganzen für euch okay ist, dann werde ich den Punkt in ein paar Tagen mal in diesem Sinne umformulieren

... und ein anderer Spartipp[]

Irgendwo hab ich mal aufgeschnappt, dass der Kühlschrank nicht dauerhaft fast leer sein sollte, weil er dann mehr verbraucht, um die ganze Luft runterzukühlen. Vorgeschlagen wurde glaube ich, lieber Styropor-Blöcke und nicht genutzte Fächer zu legen, um den Leerverbrauch zu senken. Ob da was dran ist weiß ich nicht, aber wenn ich mal einen Beleg aus berufenem Munde bzw Feder finde, dann würde ich da auch mal einbauen.

Also das mit den Styroporblöcken finde ich eine ganz schlechte Idee, das ist IMHO äußerst unhygienisch. An den Porengrenzen sammeln sich nette Bakterien und Pilze. Das ist doch nicht das, was man will. Manche Leute nehmen Wasserflaschen (gefüllt, das kostet per Saldo auch noch Energie) oder einfach nur leer. Leere Flaschen haben sogar einen Einspareffekt. Wenn man aber mal rechnet, wierviel Energie/Kosten man spart, dann ist das in der Größenordnung von 100-1000stel Eurocent. Das liegt daran, dass Luft eine um den Faktor 3000 kleinere Wärmekapazität hat als Wasser. Dann sind die Kosten für einen neuen Styroporblock um Potenzen teurer als die Stromeinsparung. Also auch keine dolle Idee. 79.228.181.29 15:41, 28. Mär. 2011 (UTC)

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